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Sensor

„Sensor“
von Albert Ostermaier und Konrad Boheme
Mit Morgane Ferru, Ruth Macke, Stephan Baumecker,
David Johnson, Adrian Krämer, Hanno Vehling,
Michael Weilacher

Das „elektrische Musiktheater“ von Konrad Boehmer aus dem Jahre 2007 erlebt seine posthume Uraufführung in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin. Die Komposition mit Klavier, Klarinette, Schlagzeug und elektronischen Zuspielungen erweist sich weniger elektronisch als bei diesem Komponisten zu vermuten. Die vierte musiktheatrale Zusammenarbeit des 2014 verstorbenen Konrad Boehmer mit Albert Ostermaier kombiniert drei Schauspieler in vier Szenen. Es beginnt mit einem Unfall. Etwas stürzt ein, es kommt zum totalen Zusammenbruch der bürgerlichen Existenz, aber auch des Erinnern-Könnens, des Bewusstseins um die eigene Identität. Es ist ein Schnitt durch das Sein, der für die drei Figuren in Albert Ostermaiers Text zum Ausgangspunkt wird für den Versuch, aus den Fragmenten und Splittern ihrer zerstobenen Erinnerungen ihr bisheriges Leben zu rekonstruieren. Und die sich damit aufmachen, das Netz von Beziehungen zu rekonstruieren, das sie scheinbar miteinander verbindet, herauszufinden, was sie gemeinsam erlebt haben. 

Project details

  • Uraufführung 23. Januar 2016 Deutsche Oper Berlin
    In Zusammenarbeit mit der Konrad Boehmer Stichting Amsterdam

  • Musikalische Leitung: Manuel Nawri
    Inszenierung: Verena Stoiber
    Bühne, Kostüme: Sophia Schneider
    Video: Alec Barth;
    Dramaturgie: Sebastian Hanusa

  • Fotos:  copyright Deutsche Oper Berlin

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