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Das Leben der Anderen

Monolog von Albert Ostermaier
nach dem gleichnamigen Film von Florian Henckel von Donnersmarck

Ost-Berlin, 1984: Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler erhält den Auftrag, belastendes Material gegen den Schriftsteller Georg Dreymann zu sammeln. Die Wohnung des Autoren wird verwanzt und auf dem Dachboden des Hauses eine Abhörstation eingerichtet. Doch Wiesler erfährt, dass die Maßnahme keinen politischen, sondern rein privaten Zwecken dient, denn Kulturminister Hempf interessiert sich vor allem für Dreymanns Lebensgefährtin Christa-Maria Sieland. So werden aus Liebenden „Feinde des Sozialismus“…

„Hans-Dieter Schütt , Neues Deutschland 13.07.2018
„Auf dem Gehorch-Posten (…) Ostermaier erweist sich als starker Dichter eines sehnigen
Bewusstseins für modern.archaisches Unglück. Er verfugt den Fall Wiesler mit Kleist und Brecht.
(…) „alle geräte sind /abgeschaltet und er hört in sich hinein/ für das unerhörte/ ich zu sein.“
Albert Ostermaier über Wiesler. Dies Unerhörte, das Selbst:  Keiner findet es einfach so, nein,
man stürzt aus Gesinning und Gewissheit – in ein inneres Unding, in die subjektive Galaxie.  (…) “

„Horst Pöhlmann, Bayerische Staatszeitung 22.06.2018
„Bravouröser Parforceritt durchs Sprachgebirge. (…) Mit Bravour meistert Bregenzer den eineinhalbstündigen Parforceritt durch Ostermaiers Sprachgebirge aus Bürokratendeutsch und Ideologiegestammel, aus literarischen Zitaten und einer Fülle eigener poetischer Sprachbilder.
In seinem gewaltigen Monolog macht er die verschiedenen Handlungsträger nicht nur hör-, sondern auch sichtbar. (…) “

Project details

  • Theater Hof – UA  16. Juni 2018
  • Fotos:  copyright Theater Hof/H.Dietz
  • Inszenierung: Philipp Brammer
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