Biographie


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ALbert Ostermaier


A. Ostermaier ist 1967 in München geboren, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. 1995 erschien sein erster Gedichtband “Herz Vers Sagen”, der mit dem Lyrikpreis des PEN Liechtenstein ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr fand die Uraufführung seines ersten Stückes “Zwischen zwei Feuern – Tollertopographie” im Marstall des Bayerischen Staatsschauspiels statt. Seither gilt Ostermaier als einer der wichtigsten Gegenwartsdramatiker. Es folgten Uraufführungen seiner Stücke am Nationaltheater Mannheim, am Schauspiel Hannover, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Burgtheater. Seine Theaterstücke werden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, u.a. von Andrea Breth, Lars Ole Walburg und Martin Kušej. In 2015 wurde „Gemetzel“ bei den Nibelungenfestspielen in Worms uraufgeführt und als Koproduktion der Ruhrfestspiele mit dem Theater Oberhausen „Mois non plus“, ein Stück über Serge Gainsbourg. Im Juli 2016 wurden die Nibelungenfestspiele mit dem Stück „Gold. Der Film der Nibelungen“ unter der Regie von Nuran David Calis eröffnet. In 2017 wird das neue Stück „Glut. Siegfried von Arabien“ von Albert Ostermaier in Worms zu sehen sein, damit vervollständigt Albert Ostermaier seine Trilogie für die Nibelungenfestspiele. Im Mai 2017 wurde „Phaedras Nacht“ in der Regie von Martin Kušej am Residenztheater uraufgeführt.

Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman „Zephyr“ , 2011 „Schwarze Sonne scheine“, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, 2013 den Roman „Seine Zeit zu sterben“ und im April 2015 ist der neueste Roman „Lenz im Libanon“ erschienen. In 2014 wurden bei Suhrkamp zwei neue Lyrikbände publiziert, „Flügelwechsel“ Fußball-Oden und Gedichte sowie der Gedichtband „Ausser mir“.

Albert Ostermaier wurde mit namhaften Preisen und Auszeichnungen geehrt, u.a. dem Kleist-Preis, dem Bertolt-Brecht-Preis und in 2011 mit dem “Welt”-Literaturpreis für sein literarisches Gesamtwerk. In 2015 wurde er als Mitglied in die Bayerische Akademie der Schönen Künste aufgenommen. Er ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung. Albert Ostermaier hat verschiedene Gastprofessuren und Poetikdozenturen übernommen, im Sommer 2017 ist er in die Villa Aurora nach Los Angeles eingeladen. Als Künstlerischer Leiter diverser Festivals erlangte Albert Ostermaier großes Ansehen. Das Thomas Bernhard Festival “Verstörungen” kuratiert er zusammen mit Raimund Fellinger in Goldegg/Österreich.