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April und Mai 2018  „Phaedras Nacht“ und „Faust“ im Residenztheater 
Alphabet of Love – Lesung im Lovelace v
  Ruhrfestspiele 2018 – Die verlorene Oper. Ruhrepos – UA 13. Juni 2018  

 

 

The Lovelace München, 15. Mai 2018

Alphabet of Love. 
Gedichte und Gespräche zu Roland Barthes ‚Fragmente einer Sprache der Liebe‘.

Teil 1: Von Abhängigkeit bis Exil

Roland Barthes (1915-1980) verkündete den »Tod des Autors« – was ihn nicht davon abhielt, sich schreibend mit Alltagsphänomenen und Werken der Literatur auseinanderzusetzen. So entstanden die legendären »Fragmente einer Sprache der Liebe«: Im Modus des Liebenden bringt es, wissenschaftlich auftretend und dem Alphabet folgend, Leiden und Freuden der Liebe zur Sprache, von Abhängigkeit bis Zweifel.
Für Albert Ostermaier ist dieses Buch eine Herausforderung auf seinem ureigensten Feld. Er muss sich der Liebe annehmen – und zwar als Autor. Das heißt: bei der Beschäftigung, in Form von Gedichten, mit »seinem« Thema, kommt die Poesie der Liebe zur Sprache.Seine Gedichte, im Modus des Liebenden, zu den einzelnen Stichworten von Barthes demonstrieren, dass über Liebe das letzte Wort noch nicht gesprochen sein kann.

Im Januar 2019 wird Albert Ostermaiers neuer Gedichtband ‚ÜBER DIE LIPPEN‘ erscheinen, in dem jedem Stichwort aus Roland Barthes ‚Fragmente einer Sprache der Liebe‘ mit einem Gedicht oder eine poetischen Über-bzw. Weiterschreibung gehuldigt wird.
In der Veranstaltungsreihe ‚Alphabet of Love‘ wird das Entstehen dieses Buches transparent. Begleitet von Lesungen und Gesprächen, die das bereits Entstandene zeigen, wird ein polyphoner und kollektiver Resonanzraum geschaffen, der wiederum die noch zu schreibenden Gedichte motiviert.
‚Alphabet of Love“ ist also ein spielerischer und mitspielender Einblick in das ‚Making Of‘ eines Gedichtbandes.

Die Lesung der Barthe’schen Stichworte erfolgt durch Wiebke Puls, Albert Ostermaier liest seine frisch verfassten Gedichte und die Musik währenddessen & danach kommt von Hans Platzgumer.

The Lovelace
Kardinal-Faulhaber-Strasse
15. Mai 2018 – 20h 

 

 

DIE VERLORENE OPER. RUHREPOS
DIE VERLORENE OPER. RUHREPOS
EIN PROJEKT VON THORLEIFUR ÖRN ARNARSSON UND ALBERT OSTERMAIER

Was für ein großartiges Werk, das hätte werden können: das Ruhrepos,
geschrieben von Bert Brecht mit Musik von Kurt Weill.
Ein avantgardistisches Theaterprojekt „episch-dokumentarischen
Charakters“, gedacht für ein Publikum aus allen Schichten der Bevölkerung.
Brecht und Weill hatten vor Ort recherchiert, die Premiere war für das
Jahr 1927 in Essen angesetzt. Dann begann die antisemitische Hetze und
das große dramatische Projekt wurde von der Kulturpolitik fallen gelassen
wie eine heiße Kartoffel.
Albert Ostermaier greift das ästhetisch visionäre Projekt wieder auf und
denkt es leidenschaftlich weiter. „Hier an der Ruhr schlagen das Herz und
die Zukunft der Welt. Hier wollen wir die Oper, das Theater neu erfinden“,
schreibt Albert Ostermaier.
Premiere der Uraufführung ist am 13. Juni 2018 bei den Ruhrfestspielen
in der Koproduktion mit dem Schauspiel Hannover.
Regie führt Thorleifur Örn Arnarsson.
DIE VERLORENE OPER – 13. Juni 2018

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